Einmal ein eigenes Kochbuch in den Händen halten: Das war der Herzenswunsch von Elsi Ragaz. Nun haben ihre Enkelin und deren Freundin ihn erfüllt: «Nani – zwei Generationen kochen durchs Jahr» ist eine Liebeserklärung mit Lieblingsrezepten. Dieser frische Kuchen ist der sonntäglicher Höhepunkt im Frühling.
Zutaten
Für eine Springform (26 cm Durchmesser)
Kuchenteig
250 g Mehl, gesiebt
½ TL Backpulver
¼ TL Salz
100–125 g weiche Butter
2 Eigelb
40 g Zucker
1–2 EL Milch
Füllung
3 EL geriebene Mandeln
300 g Rhabarber, gerüstet, falls nötig geschält, in kleine Stücke geschnitten
3 EL Zucker
½ TL Zimt
Belag
2 Eiweiss
1 Prise Salz
150 g Zucker
Zubereitung
Zubereitung
Für den Kuchenteig das gesiebte Mehl, Backpulver, das Salz und die weiche Butter in eine Schüssel geben und zwischen den Händen verreiben. Die Eigelbe, den Zucker und die Milch zum verriebenen Teig in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen für ca. 2 Stunden kühl stellen (auch die Eiweisse für den Belag in den Kühlschrank stellen). Den Backofen vorheizen (170 Grad Umluft).
Die Kuchenform einfetten und ein Backpapier einklemmen. Den Teig auswallen und in die Form geben. Den Teigrand etwas hochziehen und den Boden mit einer Gabel einstechen. Die Mandeln auf den Teigboden streuen. Die Rhabarberstücke darauf verteilen. Mit Zucker und Zimt bestreuen. Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kuchen ca. 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 130 Grad Umluft reduzieren.
Die kühl gestellten Eiweisse mit dem Handmixer schlagen. Wenn sie fast steif sind – langsam das Salz und den Zucker zugeben und auf niedriger Stufe noch etwas weiterschlagen. Die Meringuemasse auf dem Kuchen verteilen und diesen nochmals für 30 bis 40 Minuten in den Ofen schieben.
Nanis Tipp
Laut einer alten Bauernregel sollte Rhabarber nur bis zum Johannistag (24. Juni) geerntet werden. Aus zwei Gründen: Einerseits ist der Gehalt an Oxalsäure im Frühjahr niedriger als im Sommer, und andererseits braucht der Rhabarber genügend Regenerationszeit für eine ertragreiche Ernte im Folgejahr.
Rezept: Elsi Ragaz, aus «Nani – zwei Generationen kochen durchs Jahr»
Foto: Tina Sturzenegger